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EMA (Egmont Manga & Anime) – Comicmachen mit Herz


EMAs Wurzeln datieren zurück ins Jahr 1994, als der Egmont Ehapa Verlag – damals noch ansässig in Stuttgart – unter dem Label Feest Comics die ersten Manga veröffentlichte. Ghost in the Shell und Appleseed waren die ersten japanischen Comics. Im Lauf der Jahre folgten weitere Titel wie Ranma ½, Mai the Psychic Girl, Venus Wars, Orion, Gunsmith Cats und eine erste Inkarnation der Manga Power.
Beeinflusst von den US-Ausgaben japanischer Comics wurden alle diese Serien im Comicheft-Format, mit einem Umfang von ca. 96 Seiten und einem durchschnittlichen Preis von DM 16,80 in die Läden gebracht.
Bereits 1997 war die erste Welle versandet und Ehapa fuhr sein Manga-Programm drastisch zurück.
Ein kleines blondes Mädchen, das auf den Namen Bunny Tsukino alias Sailor Moon hört, sollte alles ändern. Der Erfolg von Sailor Moon im Fernsehen und als Magazin verschaffte den Mangas als Buchausgabe eine zweite Chance - dieses Mal im Tankobonformat, zum Preis von DM 9,95 und mit einem Umfang von knapp 200 Seiten. Der Erfolg bestätigte das neue Konzept: über 2 Millionen verkaufter Sailor Moon-Taschenbücher waren die Basis für einen Neustart der Manga beim Ehapa Verlag. Unter dem Label Feest Manga starteten Serien wie Oh! My Goddess, Ranma ½ (ein erneuter Versuch), Seraphic Feather und Wedding Peach in rascher Abfolge, was im Jahr 2000 schließlich in die Gründung von EMA mündete.
Seither hat sich EMA zu einem der größten Manga-Anbieter in Deutschland gemausert.
Mit einer Backlist von über 1000 Titel und etwa 200 Neuerscheinungen im Jahr bietet EMA ein vielfältiges Programm für alle Mangafreunde.

Mehr Infos zum Verlag in der EMA-Chronik